Schlagwort: Altern
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„Fünf Sechs Sieben Acht“ von Ewald Arenz
„Wer tanzen kann, kann auch stehen.“ S.237 Wir treffen Anton auf der Bühne. Sechzig Jahre alt, und noch hat er es drauf. Der Körper übernimmt, der Kopf leert sich, die Beine tragen ihn durch seinen Tanz, durch seine eigene Choreografie. Es ist sein Element, sein Leben. Und dann ist es vorbei! Nach einer gelungenen Vorstellung…
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„Neben Fremden“ von Eva Schmidt
„Es hatte auch gute Zeiten gegeben.“ (S. 156) -dieser Satz wirkt wie eine nüchterne Bestandsaufnahme und zugleich wie ein Abschied. Er verweist auf ein Leben, das einmal mehr versprach als es nun einlöst, und lässt bereits erahnen, dass die Gegenwart von Verlust und Ernüchterung geprägt ist. Die guten Zeiten liegen hinter der Erzählerin; das Jetzt…
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„Die Altenboomer“ von Denise Buser
„Lachen ist eine Vermählung von Schönheit und Coolness, die man im Alter auf keinen Fall verpassen sollte“. S. 63 Der Essay Altenboomer von Denise Buser ist ein Buch, das seine Zielgruppe nicht umwirbt, sondern kennt und erkennt. Vom Babyboomer zum Altenboomer: ein Rollenwechsel, der weder heroisiert noch bemitleidet wird. Die Autorin fragt nicht, wie man…
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„Altern“ von Elke Heidenreich
„Das Wort, das mir immer mehr Angst machte als Krankheit, Unglück und Trennung ist das Wort Abhängigkeit.“ Seite 12 Was für eine Freude. Ich halte das Büchlein „ Altern“ von Elke Heidenreich in den Händen und kann kaum erwarten endlich loszulesen. Wie ein Kind möchte ich den Mund öffnen und es wie einen dicken Karamellbonbon…


