
Hallo Bücherbegeisterte,
mein Name ist Carola.
Ich lese seit ich es kann und das mit Begeisterung. In meiner Kindheit war die kleine Stadtbücherei meines Heimatortes mein zweites Zuhause.
Waren es früher Märchen und Abenteuerromane so hat es mir jetzt besonders der Gegenwartsroman angetan.
Ab und an entspanne ich aber auch bei einem anderen Genre.
Was mir wichtig ist, ist die Unterstützung unbekannter Autoren*innen und die Zusammenarbeit mit großen und kleinen Verlagen um die Leselust zu fördern,
denn:
„Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie“.
James Daniel
-
Highlight des Monats:
„Selbstregulierung des Herzens“ von Peggy Mädler
„Dynamische Systeme sind Systeme, die sich unter äußeren Einwirkungen zeitlich verändern.“ (S. 47) Dieser Satz, der wie ein Zitat aus einem Fachbuch klingt, ist tatsächlich als „Bauplan“ zu verstehen, nach dem Peggy Mädlers Roman konstruiert ist. Was hier als kybernetische Definition eingeführt wird, ist zugleich das Modell, mit dem Georg, Roland und Marlies sich selbst,…
Neue Beiträge
-

„Der Schuh“ von Rebecca María Salentin“
Rezensionsexemplar »Würde ich meine Schuhe chronologisch nebeneinander aufstellen, könnte man meine Persönlichkeitsentwicklung anhand von wechselnden Formen, Farben, Materialien, Stilrichtungen und Funktionen dieser langen Schuhparade nachvollziehen« (S. 8), schreibt die Autorin Rebecca Maria Salentin und beschreibt über die eigene Schuhsammlung einen Teil der Chronologie, an der sich eine Kulturgeschichte des Schuhwerks entlangarbeitet. Schuhe sind Archive. Am…
-

„Selbstregulierung des Herzens“ von Peggy Mädler
„Dynamische Systeme sind Systeme, die sich unter äußeren Einwirkungen zeitlich verändern.“ (S. 47) Dieser Satz, der wie ein Zitat aus einem Fachbuch klingt, ist tatsächlich als „Bauplan“ zu verstehen, nach dem Peggy Mädlers Roman konstruiert ist. Was hier als kybernetische Definition eingeführt wird, ist zugleich das Modell, mit dem Georg, Roland und Marlies sich selbst,…
-

„Anton und Alma“ von Dana Vowinckel
Ein normaler Jude zu sein bedeutete, kaputt zu sein. Nicht normal zu sein. Es gab keine normalen Juden. (S. 182) Was wie ein beiläufiger Gedanke Antons klingt, legt bereits die Grundspannung des Romans offen: eine Identität, die sich stets vom Ausnahmezustand her definiert, nie vom Normalfall. Anton und Alma begegnen sich zweimal, als Jugendliche in…
-

„1999 Meter über dem Meer“ von Caroline Wahl
„Ich will reich sein, unabhängig und frei.” (S. 65) Ein Wunsch, der sich selbst schon unterläuft, kaum dass er ausgesprochen ist: drei Adjektive ohne Objekt, eine Formel, die eher benennt, was Samara nicht mehr sein will, als was sie werden könnte. Nicht die Bestimmung eines Ziels grundiert diese Bewegung, sondern das fortwährende Verlassen des Vorherigen,…


