Hallo Bücherbegeisterte, 

mein Name ist Carola. 

Ich lese seit ich es kann und das mit Begeisterung. In meiner Kindheit war die kleine Stadtbücherei meines Heimatortes mein zweites Zuhause. 

Waren es früher Märchen und Abenteuerromane so hat es mir jetzt besonders der Gegenwartsroman angetan. 

Ab und an entspanne ich aber auch bei einem anderen Genre.

Was mir wichtig ist, ist die Unterstützung unbekannter Autoren*innen und die Zusammenarbeit mit großen und kleinen Verlagen um die Leselust zu fördern,

denn:

„Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie“.

James Daniel

  • Highlight des Monats:

    „Alice“ von Marlen Mairhofer

    „Alice will einfach aufhören zu weinen.“ (S. 69) Der Satz ist nach der Grammatik gebaut, nach der der ganze Roman funktioniert: ein Name, ein Verb, kein Kommentar. Die Besprechung von Marlen Mairhofer’s Debüt soll mit einem Wortspiel beginnen, das den Sturz von Lewis Carrolls Alice in den Kaninchenbau in seine Redewendungen zerlegt.  Alice fällt hin, fällt…

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    „Alice“ von Marlen Mairhofer

Neue Beiträge

  • „Alice“ von Marlen Mairhofer

    „Alice“ von Marlen Mairhofer

    „Alice will einfach aufhören zu weinen.“ (S. 69) Der Satz ist nach der Grammatik gebaut, nach der der ganze Roman funktioniert: ein Name, ein Verb, kein Kommentar. Die Besprechung von Marlen Mairhofer’s Debüt soll mit einem Wortspiel beginnen, das den Sturz von Lewis Carrolls Alice in den Kaninchenbau in seine Redewendungen zerlegt.  Alice fällt hin, fällt…

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  • „das Tempo“ von Wiebke Porombka

    „das Tempo“ von Wiebke Porombka

    „(P)aßt du nicht auf den Omnibus, fährt er dich zu Appelmus.“  S.32 Dass ein Großstadtroman seine Verkehrswarnung im Takt eines Kinderreims ausspricht, verrät bereits die Anlage des ganzen Essays: Tempo erscheint hier nicht als Fortschrittsbegriff, sondern als Rhythmus, der jederzeit zwischen Bedrohung und Pointe kippen kann. Seit einigen Jahren lädt der Grazer Literaturverlag Droschl in…

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  • „Jessie“ von Conny Lüscher

    „Jessie“ von Conny Lüscher

    „Ich werde frei sein, du Dreckskerl.“ (S. 25) Freiheit wird in diesem Roman nicht geschenkt, sondern eher erkämpft. Ein Club. Ein enges, rotes Kleid. Siebzehn Jahre. Alicia spürt die Blicke der Männer auf der Haut wie etwas Klebriges, sie hasst diesen Ort und hält ihn doch für einen, an dem ihr keine Bestrafung droht. Sie…

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  • „Luzifers Roadtrip „ von Alex Flach

    „Luzifers Roadtrip „ von Alex Flach

    „Wo ‚Böse‘ aufhört und ‚Gut‘ beginnt, wird allein im Himmel entschieden.“ (S. 16) Dieser Satz verrät, dass Moral in Alex Flachs Kosmos um Himmel und Hölle eine Frage der Zuständigkeit ist. Im Oben und Unten gibt es gut funktionierende Verwaltungsapparate, Gott firmiert als CEO und steht ganz oben im Organigramm. Mit „Luzifers Roadtrip“ setzt der…

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