Schlagwort: Suizid

  • „Der andere Arthur“ von Liz Moore

    „Der andere Arthur“ von Liz Moore

    „Ich habe das Gefühl, Menschen sind erst dann wirklich tot, wenn man nichts Neues mehr über sie erfährt.“ Seite 369 Charlene, 19, betritt voller Stolz den Seminarraum eines College. Sie trägt Rot, Grün und Gelb und „sie sieht aus wie eine Ampel“ (S. 19) . Es ist die Zeit überdimensionierter Schulterpolster, quietschbunter T-Shirts und Schlaghosen;

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  • „Das gute Benehmen“ von Molly Keane

    „Das gute Benehmen“ von Molly Keane

    „Dann Schritt sie davon, elegant, wie auf Stelzen, all den Sorgen unten am Boden.“ Seite 228 Zum Inhalt: Aroon und ihr jüngerer Bruder Hubert wachsen auf Temple Alice, einem irischen Landsitz mit hundert Morgen Land auf.  Sie werden umsorgt von Nanny’s und der Kinderfrau Mrs. Brock. Die Mutter reagiert auf ihre Kinder eher mit gereiztem

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  • „Vom Kranksein“ von Virginia Woolf

    „Vom Kranksein“ von Virginia Woolf

    „Eine Menge Rattengenage in meinem Hinterkopf.“ Im Verlag Jung und Jung ist der 1926 erschiene Essay „On Being Ill“ in deutscher Übersetzung „Vom Kranksein“ erschienen. In ihrem Essay „On Being Ill“ beklagt Virginia Woolf die Sprachlosigkeit der Literatur gegenüber der Krankheit.  Es gehört zu den stillen Paradoxien der Literaturgeschichte, meint Woolf, dass die Liebe, der

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  • „Im Dickicht der Erinnerungen“ von Ursel Schmid

    „Im Dickicht der Erinnerungen“ von Ursel Schmid

    „Sie sei gewillt, der Zeit, die ihr bliebe, das Maximum an Kreativität, Energie, Genuss und Liebe abzutrotzen, so weit es möglich sei.“ Ursel Schmid schickt ihre Leser:innen mit Im Dickicht der Erinnerungen auf eine leise, doch tiefgründige Reise durch Trauer, Selbsttäuschung und das zähe Ringen um ein wahrhaftiges Bild eines Menschen. Ausgangspunkt ist eine Bonner

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  • „Der Einfluss der Fasane“ von Antje Rávik Strubel

    „Der Einfluss der Fasane“ von Antje Rávik Strubel

    „Wie immer man zu Kai Hochwerth stehen mochte; er und das Leben gingen seit dem 7. Mai getrennte Wege.“ Seite 22 Mit Der Einfluss der Fasane legt Antje Rávik Strubel einen sprachgewaltigen Roman vor, der nicht nur als literarisches Meisterwerk überzeugt, sondern auch eine scharfsinnige, gesellschaftskritische Analyse liefert. Im Zentrum steht die Journalistin Hella Karl,

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  • „Die imaginäre Nacht“ von Hugo Lindenberg

    „Die imaginäre Nacht“ von Hugo Lindenberg

    „Zeit ist überflüssig, ein Märchen für Erwachsene.“ Seite 11 Die Nacht trägt ihn durch die Straßen von Paris, ruhelos, fieberhaft, getrieben von Erinnerung und Begehren.  In Die imaginäre Nacht folgt der namenlose Erzähler den Spuren seiner Mutter, deren Tod sich über Jahrzehnte wie ein Schatten über sein Leben legt. Es ist eine Reise ins Ungewisse,

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  • „Elternabend“ von Sebastian Fitzek

    „Elternabend“ von Sebastian Fitzek

    „ Auf meinem Weg ins jenseits hatte ich mir noch einen letzten Arschtritt verpassen wollen“ Sebastian Fitzek unser Autor für blutige Thriller hat mit seinem Buch „Elternabend“ behauptet, keinen Thriller geschrieben zu haben, obwohl das Thema schon nach Horror klingt. Und wer auch immer schon an solch einer Veranstaltung teilnehmen musste, kann dies sicher in

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