Schlagwort: Psychologie

  • „Geschwister“ von Moa Herngren

    „Geschwister“ von Moa Herngren

    „Geschehen ist geschehen und gesehen ist gesehen,“ S.421 Familien sind Archive. Jedes Mitglied verwaltet ein eigenes Exemplar. Dasselbe Ereignis, denselben Vater, dieselbe Kindheit. Und weil niemand ins Archiv des anderen schaut, entstehen mit der Zeit drei, vier vollkommen verschiedene Versionen einer einzigen Wirklichkeit. Moa Herngren macht daraus Literatur. „Geschwister“ ist der dritte und abschließende Band…

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  • „Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten“ von Wolf-Ingo Härtl

    „Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten“ von Wolf-Ingo Härtl

    „Wieviel ist ein Menschenleben noch wert“  Seit sechs Jahren bringt Marie Menschen gegen Bezahlung um. Sie hält ihre Arbeit für verwerflich, aber nicht für unmoralisch, und in dieser feinen Unterscheidung liegt bereits der ganze Abgrund der Figur. Seit Anbeginn der Zeit, so ihre Logik, bringen Menschen Menschen um, und wo sie es nicht selbst tun,…

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  • „Es war nicht anders möglich“ von Svenja Liesau

    „Es war nicht anders möglich“ von Svenja Liesau

    „Verlust ist auch bloß eine Challenge, die es zu meistern gilt.“ S.20  Berliner Nächte haben eine eigene Grammatik. Man betritt eine Eckkneipe, ruft ein lautes „Nabend” in den Raum und ist drin. Unaufgefordert segelt eine Weißweinschorle und ein Wodka auf den Tisch. Die Stammtrinker nicken. Die Stammtischphilosophen schwafeln im breiten Berliner Dialekt vom Rand der…

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  • „Tagebuch aus Gaza“ von Karin Glatz Brubakk

    „Tagebuch aus Gaza“ von Karin Glatz Brubakk

    „Wie auf einem Fließband werden die Zukunftsträume von Kindern zerstört.“ S.201 „Ich habe den Klang des Krieges gehört.“ Nicht in Form von Bombenexplosionen, sondern als alarmierende, raue Angst, Schreie traumatisierter Kinder.“ S. 9  Mit diesen Sätzen eröffnet Katrin Glatz Brubakk ihr Buch, und setzt den Ton für einen erschütternden Bericht. Die norwegisch-deutsche Kinderpsychologin und Psychotraumatologin…

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  • „Botanik des Wahnsinns“ von Leon Engler

    „Botanik des Wahnsinns“ von Leon Engler

    „Arbeiterfamilien, heißt es, haben keine Geschichte, keine Tradition, keine mündlich überlieferten Legenden. Seite 10 Eine Taxonomie des Wahnsinns, nichts Geringeres erwartet die Leser*innen in Leon Englers autofiktionalem Roman Botanik des Wahnsinns.  Doch Engler liefert weit mehr als eine Bestandsaufnahme psychischer Erkrankungen. Er entwirft ein vielstimmiges Psychogramm seiner Familie über mehrere Generationen hinweg. Eine Chronik, in…

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  • „Die Inkommen-Surablen von Raphalea Edelbauer

    „Die Inkommen-Surablen von Raphalea Edelbauer

    „Unablässig schlugen asketische Sittlichkeit und dionysisches Verlangen ineinander um“. Am Fuße der Treppe von Helene Cherech einer Psychoanalytikerin treffen der junge Militär Adam, die wunderschöne Klara und der Tiroler Bauernbursche Hans aufeinander. Es ist der Vorabend des Krieges im Juli 1914 in Wien. Wie herabgefallene Blätter im Wind werden die Drei durch die Straßen Wiens…

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  • „von Schmerz zu Frei“ von Susanne Schmid

    „von Schmerz zu Frei“ von Susanne Schmid

    „Aber eine Welt mit Feenstaub und rosa Einhörnern wird es eben nicht geben.“ Die Autorin Susanne Schmid strahlt vom Cover ihres Buches wie tausend Sonnen. Dabei hat sie eine wahre via Dolorosa hinter sich. Ein schwerer Autounfall im Alter von 9 Jahren stutzt der fröhliche kleinen Tanzelfe die Flügel. Die Wunden verheilen, doch unterschwellig und…

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