Schlagwort: Mord
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„Im Morgengrauen“ von Marc Raabe
„Aber neben der Realität ist die Fiktion ein blasser Scheiß. Seite 184 Der Bundeskanzler ist verschwunden. Und mit ihm die Gewissheit, was wahr ist und was nicht. Marc Raabe beginnt seinen vierten Roman um das Ermittlerduo Art Mayer und Nele Tschaikowski mit einem Szenario, das so nah an der politischen Gegenwart liegt, dass es unangenehm…
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„Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten“ von Wolf-Ingo Härtl
„Wieviel ist ein Menschenleben noch wert“ Seit sechs Jahren bringt Marie Menschen gegen Bezahlung um. Sie hält ihre Arbeit für verwerflich, aber nicht für unmoralisch, und in dieser feinen Unterscheidung liegt bereits der ganze Abgrund der Figur. Seit Anbeginn der Zeit, so ihre Logik, bringen Menschen Menschen um, und wo sie es nicht selbst tun,…
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„Widdersehen“ von Leonie Swann
Und was wie die Weide riecht, muss die Weide sein. Seite 28 Sechzehn Jahre nach „Garou” und gut zwei Jahrzehnte nach dem Erfolg von „Glennkill” kehrt Leonie Swann zu ihrer berühmten Herde zurück. „Widdersehen”, erschienen im April 2026 bei DuMont, ist der dritte Band einer Reihe, die seinerzeit ein literarisches Kunststück war und es geblieben…
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„Der stumme Zeuge“ von Conny Lüscher
„Na schön, dann lasst uns spielen!“ Seite 64 Der böse Wolf ist eine Urfigur unserer kollektiven Kindheit. In Märchen wie Rotkäppchen oder Die drei kleinen Schweinchen steht er für rohe Gewalt, für das Unbekannte, für eine Bedrohung, die größer ist als wir selbst. Ein Wesen, dem man nicht entkommt. Vor dem man kann nur fliehen…
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„Wienerberg“ von Mina Albich
„Eine Portion Galgenhumor half nicht nur Grohsman. Schließlich war Humor, nichts anderes als gesunder Menschenverstand, der tanzte. Seite 26 Mit Wienerberg legt Mina Albich bereits den vierten Band ihrer Krimireihe im Wiener Milieu vor und beweist abermals, dass sie ihr Genre beherrscht. Der Auftakt des Romans ist so unschuldig wie makaber: Die achtjährige Mara Bitzinger…


