Schlagwort: Erinnerung

  • „Dunkel Leuchten“ von Barbara Imgrund

    „Dunkel Leuchten“ von Barbara Imgrund

    Ein Gedichtband Der Verlag edition federleicht hat den Gedichtband „Dunkel und Leuchten“ von Barbara Imgrund veröffentlicht . Schon der Titel besticht durch seine Ambivalenz. Ein Leuchten erzeugt nur das Licht und wo Licht ist, weicht die Dunkelheit. Wo sie herrscht, verschluckt sie alles, macht uns schwer, macht uns zu Schatten. In diesem Titel steckt bereits…

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  • „Geschwister“ von Moa Herngren

    „Geschwister“ von Moa Herngren

    „Geschehen ist geschehen und gesehen ist gesehen,“ S.421 Familien sind Archive. Jedes Mitglied verwaltet ein eigenes Exemplar. Dasselbe Ereignis, denselben Vater, dieselbe Kindheit. Und weil niemand ins Archiv des anderen schaut, entstehen mit der Zeit drei, vier vollkommen verschiedene Versionen einer einzigen Wirklichkeit. Moa Herngren macht daraus Literatur. „Geschwister“ ist der dritte und abschließende Band…

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  • „Das war nicht anders möglich“ von Adrian H. Koerfer

    „Das war nicht anders möglich“ von Adrian H. Koerfer

    „Bei uns regierten nur Geld und Kälte.“ S 29 Der Titel des Buches ist auch der letzte Satz im Buch. Dazwischen liegt ein Martyrium. Der Autor, Adrian H. Koerfer, Jahrgang 1955, Kunsthistoriker, Germanist, Träger des Bundesverdienstkreuzes, legt mit diesem Memoir keine literarische Fingerübung vor. Er legt Zeugnis ab. Über eine Kindheit, die ihren Namen kaum…

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  • „Die Ausweichschule“ von Kaleb Erdmann

    „Die Ausweichschule“ von Kaleb Erdmann

    „So zog sich das Trauma wie eine schwarze Schlange durch die Stadt.“ Seite 153 Kaleb Erdmann macht es sich und den Lesenden nicht leicht. Dies vorweg! Die Ausweichschule ist keine lineare Erzählung, kein klarer Bericht über den Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Es ist eine spröde, tastende Annäherung an das eigene Erinnern – ein Text, der…

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  • „Der Weg nach Lobotschin“ von Martin Oehring

    „Der Weg nach Lobotschin“ von Martin Oehring

    „Du hattest heiteres Gemüt, was dir gelang, bei mir missriet“ S.28  Der junge Stifter Verlag hat mit Martin Oehrings Gedichtband ein literarisches Fundstück, im wahren Sinn einen Dachbodenfund, veröffentlicht, das zugleich Zeitdokument und poetischer Rückzugsraum ist. Oehring, einst studierter Ökonom, dann Aussteiger, Heizer, Schafhirte, schrieb zwischen 1984 und 1987 Gedichte, so eigenwillig wie sein Lebensweg.…

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  • „Die Erinnerungsfotografen“ von Sanaka, Hiiragi

    „Die Erinnerungsfotografen“ von Sanaka, Hiiragi

    „Das scheint Wohl der Lauf der Dinge zu sein. Seinen Lebensweg zu finden, bedeutet wohl auch, sich allmählich von den Erinnerungen verabschieden zu müssen.“ S.22 In einem kleinen Atelier irgendwo zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen Erinnerung und Vergessen, sitzt ein freundlicher Mann mit einem grauen Hemd, das an eine Soutane erinnert. Sein Name ist Hirasaka.…

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