Schlagwort: Alleinerziehend

  • Single Mom Supper Club von Jacinta Nandi

    Single Mom Supper Club von Jacinta Nandi

    Ihr meint nur: Hört auf, Ausländer zu sein.“ Seite 79 Das erste Bild ist trügerisch: Jacinta Nandi, in einem YouTube-Video, klein, mit dunklem Haar und Augen, die im Lachen fast zu kullern scheinen. Die Stimme – ein charmanter, britischer Akzent, der jede Silbe in federnde Leichtigkeit hüllt. Alles deutet auf Unschuld, auf ein höfliches Spiel

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  • „Schwiegermutter“ von Moa Herngren

    „Schwiegermutter“ von Moa Herngren

    „Jetzt wusste ich, wie es sich anfühlt, zu ertrinken.“ Seite 152 Moa Herngrens Roman Schwiegermutter ist ein Kammerspiel auf offener Bühne – ein psychologisches Drama, das seine Leser:innen mit voller Wucht trifft. Was als Familiengeschichte beginnt, entpuppt sich als hochkomplexes Geflecht aus Liebe, Abhängigkeit, Schuld und der verzweifelten Suche nach Anerkennung. Im Zentrum: Åsa, Mutter

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  • „Der Weg nach Lobotschin“ von Martin Oehring

    „Der Weg nach Lobotschin“ von Martin Oehring

    „Du hattest heiteres Gemüt, was dir gelang, bei mir missriet“ S.28  Der junge Stifter Verlag hat mit Martin Oehrings Gedichtband ein literarisches Fundstück, im wahren Sinn einen Dachbodenfund, veröffentlicht, das zugleich Zeitdokument und poetischer Rückzugsraum ist. Oehring, einst studierter Ökonom, dann Aussteiger, Heizer, Schafhirte, schrieb zwischen 1984 und 1987 Gedichte, so eigenwillig wie sein Lebensweg.

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  • „Die vorletzte Frau“ von Katja Oskamp

    „Die vorletzte Frau“ von Katja Oskamp

    Die Erinnerung ist eine zärtliche Schlampe. Sie trickst herum und entzieht sich, überfällt hinterrücks und liebkost so plötzlich, dass ich ihr kein Wort mehr glaube.“ Seite 149 Die Ich-Erzählerin, ist immer die vorletzte Frau. Es gibt ein nach ihr, dass wird ihr in der Nachschau auf zwei Männer und eine Lebensliebe bewusst. Da ist Karl,

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  • „Der Schacherzähler“ von Judith Pinnow

    „Der Schacherzähler“ von Judith Pinnow

    „Sterben ist eine mühselige Angelegenheit. Der Tod wird einem nicht geschenkt“. Seite 7 Manche Geschichten beginnen wie ein leises Säuseln in den Bäumen. Sanft rascheln die Blätter der Seiten und ein warmer Wind streift die Haut. Das ist der Eingang zu der wunderbar, poetischen Welt einer Kleinstadt und ihrer Bewohner. Malu ist alleinerziehend und lebt

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