Schlagwort: Ullstein verlage

  • „Prinzessin Alice“ von Irene Dische

    „Prinzessin Alice“ von Irene Dische

    „Zeit ist ein Nahrungsmittel wie Wasser und Essen nur sehr begrenzt verfügbar. Seite 72 Was für ein Auftakt! Schon auf Seite acht schlägt Irene Dische das Zelt ihrer literarischen Frechheit auf: „Sie liebte das Leben mit solcher Inbrunst, dass ich nach einer Zeit ekstatischen Betens ihre Beckenmuskeln rhythmisch zusammenzogen. In jenen Momenten war ihr Stöhnen

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  • „Zeit Ihres Lebens“ von Dirk Gieselmann

    „Zeit Ihres Lebens“ von Dirk Gieselmann

    „ Alle Dinge sind in Ordnung, bis sie es plötzlich nicht mehr sind.“ Seite 30 In seinem Roman Zeit ihres Lebens zeichnet Dirk Gieselmann das zarte Porträt einer Liebe, die sich dem Leben entzieht, ohne sich ihm ganz zu verweigern – eine stille Affäre, die viermal im Jahr aufblüht und ebenso verlässlich wieder vergeht. Die

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  • „Dünne Wände“ von Sidik Fofana

    „Dünne Wände“ von Sidik Fofana

    „Wir würden in Villen wohnen, wo Brause aus dem Hahn kommt. Dann steig ich aus ner Limousine, mit Nerzmantel und schwarzen High Heels, die beim gehen nach Ruhm klingen.“ Seite 145 Sidik Fofana erzählt in acht miteinander verwobenen Geschichten von einer Zufallsgemeinschaft in der Wohnsiedlung Banneker Terrace an der 129 Ecke Fred Doug in Harlem.

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  • „lass uns noch mal los“ von Susanne Matthiessen

    „lass uns noch mal los“ von Susanne Matthiessen

    „Ich wollte ein Leben, das zu mir passte. Ich wollte nicht passend gemacht werden. Ich wollte ein Abenteuer.“ Seite 46 Was für ein Buch und das sage ich nicht, weil es um die Boomer-Generation geht und die Autorin Susanne Matthiessen mein Jahrgang ist. Es ist einfach großartig, wild und ungezähmt. Zum Inhalt: Susanne hat die

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  • „Tiere“ von Gijs Wilbrink

    „Tiere“ von Gijs Wilbrink

    „Erva oder Arwa hieß sie, ich glaube Erva, singsangsüß arabisch oder bosnisch oder so was, aus einer Ecke der Welt, von der Leute wie ich, die nie irgendwo waren, nur singsangsüß träumen durften ich fand den Namen prachtschön, ein Name, den man fast riechen konnte, wie duftendes Obst, ein Name, den ich noch nie zuvor

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  • „Wellenkinder“ von Liv Marie Bahrow

    „Wellenkinder“ von Liv Marie Bahrow

    „Die Stimme des alten Mannes klang nach einem Insekt, das spät im Jahr träge Runden dreht.“ Wie Flüsse die in einen Strom münden, der einen unentrinnbar mitreißt, so hat dieses Buch mich erfasst. In den Kriegswirren des 2. Weltkrieges wird ein Kind gerettet von einem Kind. Es darf aufwachsen mit der Liebe dieses Menschen, hineinwachsen

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