Schlagwort: politischer Roman
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„Luzifers Roadtrip „ von Alex Flach
„Wo ‚Böse‘ aufhört und ‚Gut‘ beginnt, wird allein im Himmel entschieden.“ (S. 16) Dieser Satz verrät, dass Moral in Alex Flachs Kosmos um Himmel und Hölle eine Frage der Zuständigkeit ist. Im Oben und Unten gibt es gut funktionierende Verwaltungsapparate, Gott firmiert als CEO und steht ganz oben im Organigramm. Mit „Luzifers Roadtrip“ setzt der…
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„Anton und Alma“ von Dana Vowinckel
Ein normaler Jude zu sein bedeutete, kaputt zu sein. Nicht normal zu sein. Es gab keine normalen Juden. (S. 182) Was wie ein beiläufiger Gedanke Antons klingt, legt bereits die Grundspannung des Romans offen: eine Identität, die sich stets vom Ausnahmezustand her definiert, nie vom Normalfall. Anton und Alma begegnen sich zweimal, als Jugendliche in…
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„Katharsis“ von Maciej Siembieda
„Ich heiße Kostas Tosidos. Ich bin Grieche.“ Seite 627 „Katharsis” von Maciej Siembieda fand sich im Juni 2026 auf der Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk wieder. Obwohl das Buch für mich weit mehr war als ein Krimi. Es geht um Politik, Geheimdienste, Gauner, Schmuggler und Korruption weit über Polen und die Stadt Gdynia hinaus.…
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„mein Vater der glulag die krähe und ich“ von Kaśka Bryla
„… allemal bringt das Eingeständnis eines Unglücks nur noch mehr Unglück in sich, …“ S. 152 Kaśka Bryla,s ich-Erzählerin ist schwer an Corona erkrankt. Seit acht Jahren lebt sie in einem Leipziger Wohnwagenpark mit 35 Menschen, darunter Henrike und Gerhild, um dem Erbe des ehemaligen Realsozialismus nahe zu sein. Die Atemnot hält sie an den…

