Schlagwort: Nachkriegszeit

  • „Abseits“ von Ulrich Rüdenauer“

    „Abseits“ von Ulrich Rüdenauer“

    „Ein angekündigter Schmerz ist unermesslich. Ein plötzlicher ist kaum der Rede wert. Seite 100 Ein Detail erschloss sich erst beim Zuklappen des Buches: die Doppelbedeutung des Titels „Abseits“. Doch es soll bei der naheliegenden Lesart belassen werden, um den Reiz jener zweiten Bedeutung nicht vorwegzunehmen. Im Zentrum steht der neunjährige Richard, der von sich sagt:

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  • „Blinde Geister“ von Lina Schwenk

    „Blinde Geister“ von Lina Schwenk

    „Manche Worte brauchten ein ganzes Leben um anzukommen.“ S. 16 Lina Schwenks Debüt Blinde Geister ist ein Roman über die Unsichtbarkeit familiärer Verletzungen und die leise, doch unausweichliche Macht des Erbes von Kriegstraumata. Schon die Eröffnungsszene – zwei alte Menschen, hilflos im Bad, Rücken aneinander gelehnt, dem Tod ausgeliefert – hat etwas Filmisches, ja Ikonisches.

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  • „Schlehengrund“ von Anna María Caspari

    „Schlehengrund“ von Anna María Caspari

    „Kein schöner Land in dieser Zeit, als hier das uns‘re weit und breit, wo wir uns finden wohl unter Linden zur Abendzeit…“ Mit Schlehengrund legt Anna-Maria Caspari den letzten Teil ihrer eindrucksvollen Eifel-Trilogie vor.  Er handelt von den Bewohnern des zerstörten Dorfes Wollseifen und zeichnet ein berührendes, atmosphärisch dichtes Zeitbild der 1950er und 1960er Jahre

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