Schlagwort: Mutter-Tochter Beziehung
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„Elbland“ von Claudia Rikl
Was uns am meisten schmerzt, sind verpasste Gelegenheiten.” S. 226 Dieser so wunde Satz zieht sich wie ein rotes Band durch diesen Roman. Claudia Rikls Roman *Elbland* beginnt mit einem Tod und endet mit dem Versuch, ein Leben zu verstehen — das einer Mutter, einer Familie, einer Generation, die von der Geschichte zerrissen wurde, bevor
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„Gelb, auch ein schöner Gedanke“ von Nefeli Kavouras
„Die Blätter färben sich herbstlich, Papa ist immer noch nicht tot.“ Seite 71 Wie kann sie nur solche Sätze schreiben. Sie klatschen einem wie eine flache Hand ins Gesicht. Man hält inne, erschrickt, schüttelt ungläubig den Kopf – und liest weiter. Nefeli Kavouras traut sich hier etwas. Sie beginnt nicht mit einem langsamen Herantasten an
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„Das schönste aller Leben“ von Betty Boras
„Vielleicht würde Vio ein deutsches Kind werden, wie alle anderen. Seite 69 „Das schönste aller Leben“, Dieser Titel klingt wie ein Segensspruch. Man flüstert ihn Neugeborenen zu, man denkt ihn für sich selbst, man projiziert ihn auf die eigenen Kinder. Im Roman von Betty Boras ist er keine Verheißung, sondern eine Prüfung. Er fragt eher
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„Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich es genauso gemacht„ von Mieze Medusa
„Es ist schwer, mit Gefühlen umzugehen, die in Tsunamistärke durch den Körper rollen.“ Seite 273 Was für uns Lesende als irrwitziges Trainingslager einer endorphinsüchtigen Radfahrerin beginnt, verwandelt sich nach einem etwas hügeligen Einstieg in den Roman, in eine berührende Studie über das Neu-Erfinden in der Lebensmitte. Mieze Medusa, die Meisterin des rhythmischen Erzählens, berichtet von

