Schlagwort: muss man lesen

  • „Ich bin meine eigene Frau“ von Charlotte von Mahlsdorf

    „Ich bin meine eigene Frau“ von Charlotte von Mahlsdorf

    „So wie ich bin, bin ich eben.“ Seite 192 Chaos! 30 Skinheads platzen in ein Frühlingsfest und schlagen auf friedlich feiernde Menschen ein. Weshalb? Die Menschen sind anders, queer, trans, lesbisch… Es ist 1991 und wir befinden uns in der Nähe von Ostberlin. Nach dem Angriff fegt Charlotte von Mahlsdorf die Scherben vor ihrem Museum

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  • „Gestehe“ von Henri Faber

    „Gestehe“ von Henri Faber

    „Wer versucht Wahnsinn mit Logik zu erklären, ist genau das: wahnsinnig.“ Seite 281 Inspektor Jacket, ein Mann wie im Roman. Blitzlichtumflort, der Held von Österreich, der Superbulle, der Teile der Organmafia wie das tapfere Schneiderlein auf einen Streich erledigte. Im Thriller „Gestehe“ von Henri Faber ist der Wiener Inspektor Jacket oder unpathetisch Johann Winkler der

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  • „Tanz, tanz, Revolution“ von Lisa Weeda

    „Tanz, tanz, Revolution“ von Lisa Weeda

    „Die Menschheit ist ihr eigener Teufel, wir sind wohl dazu geboren, unsere eigene Art zu quälen und in den Tod zu treiben, dem eigenen Bösen zuzusehen, Generation um Generation.“ Seite 155 Es ist Krieg in Besulia. Das Land wurde von seinem nördlichen Nachbarn überfallen und Mord und Zerstörung halten Einzug. Doch der Rest der Menschheit,

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  • „Minihorror“ von Barbi Marković

    „Minihorror“ von Barbi Marković

    „Ein Wildschwein überrascht Miki beim Spazieren und hackt ihm das Bein ab.“ Seite 163 Die Namen der Protagonisten Mini und Miki erinnern zunächst an die kultigen Disneymäuse aus dem Zeichentrick und damit verbindet der Lesende Wohlfühlmomente, Kindheit und eine gewisse Unschuld. Doch der Name des Buches „Minihorror“ deutet es bereits an. Hier geht es nicht

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  • „Was ich zurückließ“ von Marco Ott

    „Was ich zurückließ“ von Marco Ott

    Dieses kluge Debüt von Marco Ott funktioniert über das sehr persönliche Zwiegespräch mit seinen Eltern.

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  • „Das Haus“ von Monika Maron

    „Das Haus“ von Monika Maron

    „… aber der Zauber des Morgens hatte sich aufgelöst im Gezänk von gestern.“ Ist das nicht unser aller Traum? Keine Einsamkeit im Alter. Wer möchte schon traurig wie in kaltem Kaffee in seiner Vergangenheit rühren oder in einem Altenheim durch kalte Flure geschoben werden, ständig diesen süßlichen Geruch nach Urin und Desinfektionsmittel in der Nase?

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  • „Was am Ende blüht“ von Jörn van Hall

    „Was am Ende blüht“ von Jörn van Hall

    „Es gibt Sieger, die mehr verlieren, als sie gewinnen.“ Seite 44

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  • „Projekt 22“ von Alexa Linell

    „Projekt 22“ von Alexa Linell

    Alice „Sie wollte zurück in ihre Träume, zu ihren Hoffnungen, zu der Geborgenheit, die ihr die Wirklichkeit so vehement verwehrte“. Seite 264 Prolog: Zwei Polizisten halten eine Limosine wegen eines defekten Rücklichtes an. Im Auto sitzen zwei vor Schmutz starrende Personen. Da dies den Polizisten seltsam vorkommt, lassen sie den Kofferraum öffnen. Darin liegt etwas,

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  • „Die Dämmerung“ von Marc Raabe

    „Die Dämmerung“ von Marc Raabe

    „Was für eine beschissene Auswahl an Vätern“ Seite 405 Der zweite Fall von Art Mayer wurde von mir schon sehnlichst erwartet. Und nachdem Teil eins in pinkem Cover schon eine Augenweide war, besticht Teil zwei der Serie durch ein cooles grünes Cover. Ansonsten Leute stehe ich im Wald und lasse mir ein Gehörn nach dem

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  • „Morgen und Abend“ von Jon Fosse

    „Morgen und Abend“ von Jon Fosse

    „…von nichts zu nichts, das ist der Gang des Lebens“. Seite 17 Alles beginnt mit dem Anfang. Ein Mensch wird geboren. Er kämpft sich aus dem Mutterleib hinaus in die harte Welt, in der man allein ist, bleibt und stirbt. Johannes, der Sohn des Fischers Olai erblickt das Licht der Welt. Scheinbar übergangslos ist das

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  • „Trophäe“ von Gaea Schoeters

    „Trophäe“ von Gaea Schoeters

    Hunter White ist in Afrika angekommen. Sein Name ist vererbt wie die Lust auf die Jagd. Die Lust des reichen weißen Mannes am Töten von Tieren, von naturgeschützten Tieren, die durch Bestechung vor die Flinte der schießwütigen Trophäensammler geführt werden.…

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  • „Eine Fliege kommt durch einen halben Wald“ von Herta Müller

    „Eine Fliege kommt durch einen halben Wald“ von Herta Müller

    „…die vielen Funktionäre – diese polierten Nullen mit ihrem dreckigen Maul und den sauberen Händen“. Seite 101 In den neun Reden und dem titelgegebenden Monolog „Eine Fliege kommt durch einen halben Wald“ transportiert Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller ihr inneres Sprechen aus dem Kopf heraus. (Quelle NDR) Poetisch greift sie schwere Themen wie die Würde des Menschen

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