Schlagwort: muss man lesen
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„Matara“ von Matias Riikonen
„Aber wozu sind wir dann hier, wenn nicht, um unsere Träume zu verwirklichen. Um die Träume eines einzigen Jungen zu verwirklichen? Weil alle anderen aufgehört haben, zu träumen? Oder hat der Traum des einen die Träume der anderen aufgefressen?“ Seite 136 Die Abraumberge meiner Kindheit verwandelten sich in die Täler des wilden Westens. Der riesige
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„Altern“ von Elke Heidenreich
„Das Wort, das mir immer mehr Angst machte als Krankheit, Unglück und Trennung ist das Wort Abhängigkeit.“ Seite 12 Was für eine Freude. Ich halte das Büchlein „ Altern“ von Elke Heidenreich in den Händen und kann kaum erwarten endlich loszulesen. Wie ein Kind möchte ich den Mund öffnen und es wie einen dicken Karamellbonbon
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„Konform“ von Christoph Strasser
„Arbeiten war überhaupt nicht sein Ding, wie er vor einigen Monaten festgestellt hatte“ Seite 57 Ich erwarte eine nette Geschichte über die junge, woke Generation und dann befinde ich mich plötzlich mitten in einem frechen, durchgegenderten Roman. Der Autor Christoph Strasser nimmt den Meinungsmainstream der alternativlosen Selbstzensur einer jungen Elite sarkastisch aufs Korn. „…ein zu
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„Gittersee“ von Charlotte Gneuß
„In unserer Arbeit gilt: Das Unauffällige ist das Auffälligste, das Auffälligste aber sollte nie aus dem Blickfeld geraten. Und es gilt Geheimhaltung“ Seite 136 „Gittersee“, dieses erstaunliche Debüt von Charlotte Gneuß wurde nominiert für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2023. Das Setting fängt die Athmosphäre der Siebzigerjahre in der DDR ein. Es wartet mit Details
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„lass uns noch mal los“ von Susanne Matthiessen
„Ich wollte ein Leben, das zu mir passte. Ich wollte nicht passend gemacht werden. Ich wollte ein Abenteuer.“ Seite 46 Was für ein Buch und das sage ich nicht, weil es um die Boomer-Generation geht und die Autorin Susanne Matthiessen mein Jahrgang ist. Es ist einfach großartig, wild und ungezähmt. Zum Inhalt: Susanne hat die
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„Tiere“ von Gijs Wilbrink
„Erva oder Arwa hieß sie, ich glaube Erva, singsangsüß arabisch oder bosnisch oder so was, aus einer Ecke der Welt, von der Leute wie ich, die nie irgendwo waren, nur singsangsüß träumen durften ich fand den Namen prachtschön, ein Name, den man fast riechen konnte, wie duftendes Obst, ein Name, den ich noch nie zuvor
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„Entzwei“ von Sabine Gelsing
„Die Sonne lockte den Geruch des Heus aus den Ballen und machte die Staubpartikel sichtbar, die nach der kleinsten Bewegung durch die Luft flirrten. Seite 98 Zwei Seiten eines Apfels. Eine rot, süß und sonnenbeschienen und die andere grün und sauer, da sie auf der schattigen Seite aufwuchs. So sind die Zwillingsschwestern Alma und Helene.
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„Die Burg“ von Ursula Poznanski
„Ich kann mir nicht helfen… und ich finde es selbst albern aber ich habendes Gefühl, dieses Spiel hasst uns.“ Seite 73 „Ein kleiner Jägermeister war nicht gern allein, drum lud er sich zum Weihnachtsfest neun Jägermeister ein.…“ Was die Toten Hosen hier so herrlich auf einen Schnaps dichten, trifft auch auf Nevio einen Milliardär und
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„Fourth Wing“ von Rebecca Yarros
Drachenepos – Teil 1 Ich habe es getan! Ich habe mir den Drachenschmöcker in der chicen Sonderausgabe gegönnt. Meine Neugier war einfach zu groß. Vielleicht verpasse ich ja den nächsten Hype nach der Pottermania? Worum es eigentlich geht? Da ist Violeta das zarte Nesthäckchen der großen Generalin Sorrengail. Sie wird von Mutti ins schwarze Leder
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„Der Schlafwagendiener“ von Suzette Mayr
„…der ständigen Pfeilsalven und Dampffürze war er am ersten Tag überdrüssig.“ Seite 36 Baxter – „Er ist ein Schlafwagendiener. Ein schläfriger Wagendiener“. Seite 168 Die Fahrt geht im Jahr 1931 von Montreal bis Vancouver quer durch ganz Kanada mit der schnellsten Überlandbahn der Kontinents. Die Goldknöpfe an Baxters Uniform blinken, seine Züge umspielt ein sanftes
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„wir sind Pioniere“ von Kaleb Erdmann
„ich habe nicht die geringste ahnung wie man auf der flucht vor dem dispo eine familie finanzieren soll…“ Seite 17 Sie sind alle Ende zwanzig. Die Jugend verschwindet langsam durch die Hintertür und der Ernst, genau dieser Ernst des Lebens tritt ein. Vero, Maurice, Bruckner, Tara und Keno lernten sich während ihrer Studienzeit kennen. Die


