Schlagwort: Liebesgeschichte
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„Das Glück der Bücher“ von Karin Joachim
Eine Hommage auf die Welt der Bücher und auf die Freundschaft Suchen wir nicht alle das Glück in den Büchern? Wer diese Frage ohne Zögern mit Ja beantwortet, wird hier fündig, wenn auch nicht im Sinne großer Literatur. Das Glück der Bücher ist kein Roman, der stilistisch Wagnisse eingeht oder formale Grenzen verschiebt. Er ist
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„Die Schwarzgeherin“ von Regina Denk
„Sie wollte nicht weg, konnte nicht bleiben. Seite 391 Die Schwarzgeherin von Regina Denk ist ein Roman der Enge, einer Enge der Topografie, vor allem aber der inneren Verfasstheit in einem Alpental. In den ersten Kapiteln entfaltet sich ein Dorf, dessen Moral so dicht ist wie der Nebel zwischen den Höfen, die sich an die
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„Zehn Bilder einer Liebe“ von Hannes Köhler
„Selbst in diesen Tagen der bleiernen Schwere war etwas an ihr, dass ihn erreichte, wenn nichts anderes zu ihm durchdringen konnte. Seite 69 Es beginnt mit einem Riss. Nicht im Gefühl, sondern im Gummi. Ein banaler Unfall, der sich binnen Sekunden in eine existentielle Frage verwandelt: Notfallapotheke, Pille danach und dann dieser Satz, der alles
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„Verstand und Gefühl“ von Jane Austen
„Er ist reich, sie ist schön. Das passt.“ S. 26 Jane Austens Verstand und Gefühl gehört zu jenen Klassikern, die weniger gelesen als gekannt werden , man weiß um die Liebe, die Konventionen, die gesellschaftlichen Fallstricke. Der Knesebeck Verlag hat sich nun mit der Graphic Novel von Anna Opel und Stella Langecker an eine visuelle
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„Die späten Tage“ von Natascha Wodin
„Im Kreml brennt noch Licht“ Ein stilles Wunder. Zwei alte Menschen finden sich, als das Leben längst entschieden schien. Eine späte Liebe, noch unanständig schön, ein Leuchten, das andere sofort bemerken, während sie selbst sich für zwei Schiffbrüchige halten, die einander im letzten Licht festhalten. Friedrich, einst ein Unzerstörbarer, zerfällt vor ihren Augen in langsamen
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„In Deinen Grünen Augen“ von Sonja Schmitz-Herscheidt
„Sie war so schön. Sein Herz schlug schneller bei ihrem Anblick. Er liebte sie so sehr.“ Seite 174 Von den ersten Zeilen an entfaltet Sonja Schmitz-Herscheidts In deinen grünen Augen den Zauber einer märchenhaften Liebesgeschichte, die sich weigert, eindeutig in Raum und Zeit verortet zu werden. Ein ehrbarer Bürger gerät mit seinen beiden Töchtern im
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„Katzentage“ von Ewald Arenz
Als ob unser wirkliches Leben für einen Augenblick gar nicht da wäre“ S.12 Manchmal schenkt uns das Leben eine Atempause, ohne dass wir sie gesucht hätten. Für Paula und Peter, Kollegen, und Vertraute einer Nacht, beginnt sie, als der Zug in Würzburg nicht mehr weiterfährt. Drei Tage lang sind sie herausgelöst aus der Ordnung des
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„Zeit Ihres Lebens“ von Dirk Gieselmann
„ Alle Dinge sind in Ordnung, bis sie es plötzlich nicht mehr sind.“ Seite 30 In seinem Roman Zeit ihres Lebens zeichnet Dirk Gieselmann das zarte Porträt einer Liebe, die sich dem Leben entzieht, ohne sich ihm ganz zu verweigern – eine stille Affäre, die viermal im Jahr aufblüht und ebenso verlässlich wieder vergeht. Die
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„Prinzip Ungefähr“ von Caspar-María Russo
„Im Anadraco kaufte ich mir ein Stück Parmigiano Reggiano, 48 Monate gereift, weil ohne Käse verreise ich nicht, dachte ich.“ Seite 17 Caspar María Russos Debütroman Prinzip Ungefähr ist ein Stück Gegenwartsliteratur, das mit Wucht in die Wirklichkeit junger urbaner Existenz crasht, ein ständiges Hin und Her zwischen Absurdität und schmerzlicher Intimität. Ich-Erzählerin Masha, eine
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„Onyx Storm“ von Rebecca Yarros
„Für mich haben sie die Glaubwürdigkeit eines Säufers und die Integrität einer Ratte. Seite 312 Ach, Onyx Storm. Der dritte Teil der epischen Drachen-Soap-Opera, in der jeder zweite Satz entweder mit Blut, Tränen oder Liebesschwüren endet – manchmal alles gleichzeitig. Basgiath lebt! – vorerst. Der Preis? Ach, nur ein bisschen Selbstaufopferung, ein Hauch von dunkler
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„Wachs“ von Christine Wunnicke
„Mit den Jahren verschwand viel Menschliches aus dem Menschen und allerlei Tierisches trat hinzu.“ Seite 36 Christine Wunnickes Wachs ist entgegen schwerer, düsterer Historien-Brocken ein schmaler Roman, der sich dennoch gewichtig anfühlt. Er entführt die Leserinnen und Leser in ein Paris der Extreme: Hitze, Gestank, Tod – die Stadt scheint im 18. Jahrhundert im Chaos


