Schlagwort: Juden
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„Der Tod der schönen Rehböcke“ von Ota Pavel
„… was immer in seinem Leben er auch lenkte, es fiel katastrophal aus.“ (S. 25) Wer das liest, ahnt nicht, wie oft ihm das Glück in den nächsten Geschichten zuzwinkern wird. Es sind insgesamt Acht Geschichten von einem Familienschicksal. Sie werden episodisch erzählt. Der schmale Band folgt Leo, einem Mann und den Seinen durch die…
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„Anton und Alma“ von Dana Vowinckel
Ein normaler Jude zu sein bedeutete, kaputt zu sein. Nicht normal zu sein. Es gab keine normalen Juden. (S. 182) Was wie ein beiläufiger Gedanke Antons klingt, legt bereits die Grundspannung des Romans offen: eine Identität, die sich stets vom Ausnahmezustand her definiert, nie vom Normalfall. Anton und Alma begegnen sich zweimal, als Jugendliche in…
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„Treppe aus Papier“ von Henrik Szántó
„Hoffnung ist Liebe, die sich erinnert, Seite 166 Henrik Szántós Roman Treppe aus Papier wagt ein Kunststück, das verblüffend einfach klingt und doch von großer formaler Kühnheit ist. Ein ganzes Haus also die Summe aller Rohre, Steine, Böden, Leitungen erzählt, ein Gedächtnis aus Mauerwerk. Dieses Haus ist Geheimnisbewahrer, denn es hat alles verinnerlicht, was in…
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„mein Vater der glulag die krähe und ich“ von Kaśka Bryla
„… allemal bringt das Eingeständnis eines Unglücks nur noch mehr Unglück in sich, …“ S. 152 Kaśka Bryla,s ich-Erzählerin ist schwer an Corona erkrankt. Seit acht Jahren lebt sie in einem Leipziger Wohnwagenpark mit 35 Menschen, darunter Henrike und Gerhild, um dem Erbe des ehemaligen Realsozialismus nahe zu sein. Die Atemnot hält sie an den…
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„Das Haus der Goldmanns“ von Claudia Kaufmann
A penny for your thoughts. S.40 Ein Anruf um zwei Uhr nachts – der Stunde der Unheilsbotschaften, der Umbrüche und der unausweichlichen Rückkehr ins persönliche Epizentrum. So beginnt „Das Haus der Goldmanns“ von Claudia Kaufmann. Was der Auftakt noch nicht verrät: Hier wird eine Familiengeschichte über drei Generationen aufgerollt – sie beginnt mit der Machtergreifung…


