Schlagwort: Highlight

  • „lass uns noch mal los“ von Susanne Matthiessen

    „lass uns noch mal los“ von Susanne Matthiessen

    „Ich wollte ein Leben, das zu mir passte. Ich wollte nicht passend gemacht werden. Ich wollte ein Abenteuer.“ Seite 46 Was für ein Buch und das sage ich nicht, weil es um die Boomer-Generation geht und die Autorin Susanne Matthiessen mein Jahrgang ist. Es ist einfach großartig, wild und ungezähmt. Zum Inhalt: Susanne hat die

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  • „Tiere“ von Gijs Wilbrink

    „Tiere“ von Gijs Wilbrink

    „Erva oder Arwa hieß sie, ich glaube Erva, singsangsüß arabisch oder bosnisch oder so was, aus einer Ecke der Welt, von der Leute wie ich, die nie irgendwo waren, nur singsangsüß träumen durften ich fand den Namen prachtschön, ein Name, den man fast riechen konnte, wie duftendes Obst, ein Name, den ich noch nie zuvor

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  • „Entzwei“ von Sabine Gelsing

    „Entzwei“ von Sabine Gelsing

    „Die Sonne lockte den Geruch des Heus aus den Ballen und machte die Staubpartikel sichtbar, die nach der kleinsten Bewegung durch die Luft flirrten. Seite 98 Zwei Seiten eines Apfels. Eine rot, süß und sonnenbeschienen und die andere grün und sauer, da sie auf der schattigen Seite aufwuchs. So sind die Zwillingsschwestern Alma und Helene.

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  • „Tanz, tanz, Revolution“ von Lisa Weeda

    „Tanz, tanz, Revolution“ von Lisa Weeda

    „Die Menschheit ist ihr eigener Teufel, wir sind wohl dazu geboren, unsere eigene Art zu quälen und in den Tod zu treiben, dem eigenen Bösen zuzusehen, Generation um Generation.“ Seite 155 Es ist Krieg in Besulia. Das Land wurde von seinem nördlichen Nachbarn überfallen und Mord und Zerstörung halten Einzug. Doch der Rest der Menschheit,

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  • „Katja – Erzählungen über Frauen“ von Brigitte Reimann

    „Katja – Erzählungen über Frauen“ von Brigitte Reimann

    „Der Herbst ist schon fahl, und in den Nächten weinen die Bäume braune Blätter“ Seite 103 Der Autorin Brigitte Reimann wurde 1933 in der Nähe von Magdeburg geboren. Bereits mit 14 Jahren wusste sie, dass sie Schriftstellerin werden wollte. Anfangs geht sie noch den Weg der für DDR-Autoren vorgezeichnet wird. Sie verpflichtet sich dem „Bitterfelder

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  • „Morgen und Abend“ von Jon Fosse

    „Morgen und Abend“ von Jon Fosse

    „…von nichts zu nichts, das ist der Gang des Lebens“. Seite 17 Alles beginnt mit dem Anfang. Ein Mensch wird geboren. Er kämpft sich aus dem Mutterleib hinaus in die harte Welt, in der man allein ist, bleibt und stirbt. Johannes, der Sohn des Fischers Olai erblickt das Licht der Welt. Scheinbar übergangslos ist das

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  • „Eine Fliege kommt durch einen halben Wald“ von Herta Müller

    „Eine Fliege kommt durch einen halben Wald“ von Herta Müller

    „…die vielen Funktionäre – diese polierten Nullen mit ihrem dreckigen Maul und den sauberen Händen“. Seite 101 In den neun Reden und dem titelgegebenden Monolog „Eine Fliege kommt durch einen halben Wald“ transportiert Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller ihr inneres Sprechen aus dem Kopf heraus. (Quelle NDR) Poetisch greift sie schwere Themen wie die Würde des Menschen

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  • „Die Inkommen-Surablen von Raphalea Edelbauer

    „Die Inkommen-Surablen von Raphalea Edelbauer

    „Unablässig schlugen asketische Sittlichkeit und dionysisches Verlangen ineinander um“. Am Fuße der Treppe von Helene Cherech einer Psychoanalytikerin treffen der junge Militär Adam, die wunderschöne Klara und der Tiroler Bauernbursche Hans aufeinander. Es ist der Vorabend des Krieges im Juli 1914 in Wien. Wie herabgefallene Blätter im Wind werden die Drei durch die Straßen Wiens

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  • „Endstation Malma“ von Alex Schulman

    „Endstation Malma“ von Alex Schulman

    „Zeit tropft durch den Zug direkt auf die Schienen, als wäre er undicht.“ Der Himmel verdunkelt sich langsam und schwere Wolken ballen sich am Horizont zusammen. Eine bedrohliche Stimmung liegt in der Luft und dumpfes Grollen hört man von ferne. Ein Gefühl der Schwere breitete sich im Körper aus und umhüllt ihn mit einer düsteren

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  • „60 Kilo Kinnhaken„ von Hallgrimur Helgason

    „60 Kilo Kinnhaken„ von Hallgrimur Helgason

    „In weißschäumenden Bächen rann den Bergen der Schweiß, und dann begann es zu regnen“. Du schlägst die Seiten des Buches auf und wähnst Dich in einem belletristischen Ameisenhaufen. Unaussprechliche Orte und Namen wie Eyrarfjördur, Upphædir oder Syslumadur wimmeln durcheinander und Du bist unschlüssig , ob Du diesem Buchstabengewimmel nicht mit dem Zuknallen der Buchdeckel Einhalt

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  • „Young Mungo“ von Douglas Stuart

    „Young Mungo“ von Douglas Stuart

    „Als mein Dad starb, hat Mo Maw beschlossen, sich nur noch um sich selbst zu kümmern“. Ein Gemisch aus Hoffnungslosigkeit und Wut fegt durch die Straßen des Glasgower East Ends in den 90er Jahren. Es legt sich wie ein schmutzig, öliger Film auf das Leben der Menschen dort.  Abgehängt von der Gesellschaft stehen diese wie

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  • „Der Liebende“ von Martin Ehrenhauser

    „Der Liebende“ von Martin Ehrenhauser

    „Menschen, die sich über die Lebenslust anderer ärgern, sollte man nicht zu ernst nehmen“. Hast du schon einmal auf einer Bank in der Sonne gesessen und dem Gras beim Wachsen zugesehen? Dann ist der Roman „Der Liebende“ wie für dich gemacht. Wie auf einer sanften Woge habe ich mich durch das Buch tragen lassen. Nach

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