Schlagwort: Helmer Verlag
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„Die Bärin“ von Daniela Chmelik
„Er wollte nur die positiven Seiten meines Lebens anzapfen, nicht die beschwerlichen, nichts mit Verbindlichkeiten.“ Seite 12 Daniela Chmeliks Die Bärin ist ein sprachlich und emotional forderndes Kammerspiel über Liebesverlust, Selbstzerstörung und weibliche Wut, die sich eher frustriert als kämpferisch zeigt. Dinah, 40, wird nach sechs Jahren offener, aber unausgewogener Beziehung verlassen und fällt in
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„Das Flimmern kleiner Lichter“ von Stephanie Mehnert
„Die Welt ist eben ein zerbrechliches Ding, man weiß nie, welcher Scherbenhaufen als nächstes zusammengesetzt werden will.“ Seite 58 Wie ist es, aus der Dunkelheit zu kommen? Schon als Kind an einem Ort ohne Schutz aufgewachsen zu sein, dem Gesetz des Stärkeren unterworfen, der in alkoholischen Exzessen zuschlug.Wie ist es, eine Schlagzeile gewesen zu sein,
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„Frau Putz“ von Julia Hoch
„Ständig, geriet sie in komplizierte Situationen, trat in die Scheiße, die an ihr haften blieb. Und schmierte sie dann auch noch an den anderen Schuh.“ Seite 206 Kerstin Wischnewski ist Reinigungsfachkraft und beinahe zweite Vorsitzende des Zuckertütchenvereins sowie heimliche Schokoholikerin. Obwohl sie jeden Putzkniff kennt, versinkt sie zu Hause in Kisten und Kartons, die ihren
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„Entzwei“ von Sabine Gelsing
„Die Sonne lockte den Geruch des Heus aus den Ballen und machte die Staubpartikel sichtbar, die nach der kleinsten Bewegung durch die Luft flirrten. Seite 98 Zwei Seiten eines Apfels. Eine rot, süß und sonnenbeschienen und die andere grün und sauer, da sie auf der schattigen Seite aufwuchs. So sind die Zwillingsschwestern Alma und Helene.


