Schlagwort: Edition W

  • „Gromzell“ von Dirk Bernemann

    „Gromzell“ von Dirk Bernemann

    „Ganz Gromzell ist eine geschlossene Gerontopsychiatrie …“ (S. 24) Dirk Bernemanns Gromzell beginnt wie ein Prospekt aus dem Tourismusbüro. Ein Dorf mit etwas über 1000 Seelen, eingebettet zwischen dichtem Wald und einem Hausberg, der über allem thront und Sicherheit verspricht. Reine Bergluft, reine Herzen, reine Traditionen. Man ist gottesfürchtig in Gromzell und wo der Glaube

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  • „Rahnsdorf Ripper- und andere Männergeschichten“ von Emeli Glaser

    „Rahnsdorf Ripper- und andere Männergeschichten“ von Emeli Glaser

    „Ältere Damen sind Feldherren am Herd“ S. 12 Es gibt Bücher, die nicht nur Geschichten erzählen, sondern die gestrige und heutige Gesichter sezierend freilegen.  Emeli Glaser, Journalistin und Podcasterin, gelingt mit ihrem Band Rahnsdorf Ripper genau das. Sie stellt eine Sammlung von Männer-Porträts vor, die so scharf beobachtet sind, dass sie gleichzeitig belustigen und bedrücken.

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  • „Kalk“ von Dirk Bernemann

    „Kalk“ von Dirk Bernemann

    „In Deutschland sagen wir „So“, dann atmen wir tief ein und der Scheiß geht weiter“.  So! Wer kennt diesen Opener nicht? Vorwiegend begegnet er einem im Krankenhaus, wenn eine Pflegekraft meint, So! wir müssten jetzt Blut abnehmen.  Der Patient weiß daraufhin, dass die Pflegekraft die Spritze in der Hand hält und ihm der Part des

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  • „Vom Krähenjungen“ von Sonja Kettenring

    „Vom Krähenjungen“ von Sonja Kettenring

    „Keiner ist wie alle, sagt er. Jeder ist immer nur er selbst“ Seite 40 Mein Name ist Sam. Im Dorf Moosbruck nennen sie mich den Krähenjungen und verschließen die Türen vor mir. Sie können die Stille um mich herum nicht ertragen. Auch macht ihnen die Kälte Angst und wohl auch meine alten, dunklen Augen. Ich

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  • „Was ich zurückließ“ von Marco Ott

    „Was ich zurückließ“ von Marco Ott

    Dieses kluge Debüt von Marco Ott funktioniert über das sehr persönliche Zwiegespräch mit seinen Eltern.

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  • „Homeless“ von Eske Hicken

    „Homeless“ von Eske Hicken

    „Was, wenn es am Ende so wäre, dass die Liebe gewinnt“. I need a dollar, dollar, a dollar that’s what I need Weil alles um mich herum zusammenbricht Und ich möchte nur, dass mir jemand hilft Was in aller Welt werde ich morgen tun? Gibt es jemanden mit einem Dollar, den ich mir leihen kann?

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