Kategorie: Roman

  • „Minihorror“ von Barbi Marković

    „Minihorror“ von Barbi Marković

    „Ein Wildschwein überrascht Miki beim Spazieren und hackt ihm das Bein ab.“ Seite 163 Die Namen der Protagonisten Mini und Miki erinnern zunächst an die kultigen Disneymäuse aus dem Zeichentrick und damit verbindet der Lesende Wohlfühlmomente, Kindheit und eine gewisse Unschuld. Doch der Name des Buches „Minihorror“ deutet es bereits an. Hier geht es nicht

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  • „Was ich zurückließ“ von Marco Ott

    „Was ich zurückließ“ von Marco Ott

    Dieses kluge Debüt von Marco Ott funktioniert über das sehr persönliche Zwiegespräch mit seinen Eltern.

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  • „Das Haus“ von Monika Maron

    „Das Haus“ von Monika Maron

    „… aber der Zauber des Morgens hatte sich aufgelöst im Gezänk von gestern.“ Ist das nicht unser aller Traum? Keine Einsamkeit im Alter. Wer möchte schon traurig wie in kaltem Kaffee in seiner Vergangenheit rühren oder in einem Altenheim durch kalte Flure geschoben werden, ständig diesen süßlichen Geruch nach Urin und Desinfektionsmittel in der Nase?

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  • „Was am Ende blüht“ von Jörn van Hall

    „Was am Ende blüht“ von Jörn van Hall

    „Es gibt Sieger, die mehr verlieren, als sie gewinnen.“ Seite 44

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  • „Das Jahr ohne Sommer“ von Constanze Neumann

    „Das Jahr ohne Sommer“ von Constanze Neumann

    „Als ich klein war, lebte ich in einem Land, dass es nicht mehr gibt. Es war grau und vertraut.“ Seite 7

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  • „Kontur eines Lebens“ von Jaap Robben

    „Kontur eines Lebens“ von Jaap Robben

    „ Ich konnte nichts dagegen tun. Ich hasste ihre Liebe“. Seite 301

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  • „Birthday Girl“ Haruki Murakami

    „Birthday Girl“ Haruki Murakami

    „That’s because you’ve already made your wish.“ Das Gericht ist schnell gekocht und wird als Augenschmaus serviert. Eine Frau wird 20, muss arbeiten und serviert dem geheimnisvollen Restaurantinhaber sein Abendessen. Sie kommen auf ihren Geburtstag zu sprechen und sie darf sie etwas wünschen, was in Erfüllung geht aber nicht zurückgenommen werden kann. Sollte hier zum

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  • „Der Schacherzähler“ von Judith Pinnow

    „Der Schacherzähler“ von Judith Pinnow

    „Sterben ist eine mühselige Angelegenheit. Der Tod wird einem nicht geschenkt“. Seite 7 Manche Geschichten beginnen wie ein leises Säuseln in den Bäumen. Sanft rascheln die Blätter der Seiten und ein warmer Wind streift die Haut. Das ist der Eingang zu der wunderbar, poetischen Welt einer Kleinstadt und ihrer Bewohner. Malu ist alleinerziehend und lebt

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  • „Morgen und Abend“ von Jon Fosse

    „Morgen und Abend“ von Jon Fosse

    „…von nichts zu nichts, das ist der Gang des Lebens“. Seite 17 Alles beginnt mit dem Anfang. Ein Mensch wird geboren. Er kämpft sich aus dem Mutterleib hinaus in die harte Welt, in der man allein ist, bleibt und stirbt. Johannes, der Sohn des Fischers Olai erblickt das Licht der Welt. Scheinbar übergangslos ist das

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  • „Trophäe“ von Gaea Schoeters

    „Trophäe“ von Gaea Schoeters

    Hunter White ist in Afrika angekommen. Sein Name ist vererbt wie die Lust auf die Jagd. Die Lust des reichen weißen Mannes am Töten von Tieren, von naturgeschützten Tieren, die durch Bestechung vor die Flinte der schießwütigen Trophäensammler geführt werden.…

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  • „Homeless“ von Eske Hicken

    „Homeless“ von Eske Hicken

    „Was, wenn es am Ende so wäre, dass die Liebe gewinnt“. I need a dollar, dollar, a dollar that’s what I need Weil alles um mich herum zusammenbricht Und ich möchte nur, dass mir jemand hilft Was in aller Welt werde ich morgen tun? Gibt es jemanden mit einem Dollar, den ich mir leihen kann?

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  • „Eigentlich“ von Nora Knappe

    „Eigentlich“ von Nora Knappe

    „Die Butter war schon ins Porenfundament hineingeschmolzen und hatte den bleichen Tag appetitlich gelbglänzend gefärbt“. Seite 198 Piefiger Kleinstadtmief inmitten der Altmark. Steinigen liegt quasi am Steiß der Welt. Die Lokalredaktionen des „Steininger Tagesblatt“ berichtet von Schlaglöchern, drögen Ausschusssitzungen der Verwaltung und Kaninchencastings beim hiesigen Zuchtverein. Die Jeanne d‘Arc von Steinigen ist Ina Boerns, deren

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