Schlagwort: Klassiker

  • „Verstand und Gefühl“ von Jane Austen

    „Verstand und Gefühl“ von Jane Austen

    „Er ist reich, sie ist schön. Das passt.“ S. 26  Jane Austens Verstand und Gefühl gehört zu jenen Klassikern, die weniger gelesen als gekannt werden , man weiß um die Liebe, die Konventionen, die gesellschaftlichen Fallstricke. Der Knesebeck Verlag hat sich nun mit der Graphic Novel von Anna Opel und Stella Langecker an eine visuelle

    Mehr lesen »

  • „Gedichte für ein gutes Leben“ herausgegeben von Dirk von Petersdorff

    „Gedichte für ein gutes Leben“ herausgegeben von Dirk von Petersdorff

    „Es ist Unsinn, sagt die Vernunft – Es ist, was es ist, sagt die Liebe (Erich Fried) Seite 54 Schon im Vorwort verrät Dirk von Petersdorff, warum eines seiner Kapitel den hübschen Titel „Menschenkenntnis“ trägt. Und nein, nicht, weil er alle Menschen dieser Erde persönlich zum Kaffee eingeladen hätte. Sondern weil Gedichte uns Türen öffnen:

    Mehr lesen »

  • „Gentlemen über Bord“ von Herbert Clyde Lewis

    „Gentlemen über Bord“ von Herbert Clyde Lewis

    „Die Leute denken so lange nicht an den Tod, bis er sie fest anpackt. Seite 130  Was für ein feines wiederentdecktes Kleinod hat der Mareverlag da gehoben! Herbert Clyde Lewis’ Gentlemen über Bord aus dem Jahr 1937 ist ein Roman von solch kristalliner Intensität, dass man unwillkürlich Hildegard von Bingen bemühen möchte: „Ein Körnlein kann

    Mehr lesen »

  • „Einfach Literatur“ von Klaus Willbrand und Daria Razumovych

    „Einfach Literatur“ von Klaus Willbrand und Daria Razumovych

    „Ein Antiquar macht das sein Leben lang, bis er nicht mehr kann. Und so wird es auch bei mir sein.“ Seite 202 Dass Literatur nicht nur zwischen zwei Buchdeckeln stattfindet, sondern im Austausch, im Fragen, im Erinnern – das macht dieses kluge Buch spürbar. In Einfach Literatur erzählen Willbrand und Razumovych nicht nur von Büchern,

    Mehr lesen »

  • „Tod in Venedig“ von Thomas Mann

    „Tod in Venedig“ von Thomas Mann

    „Aber köstlich, war auch der Abend, wenn die Pflanzen des Parks balsamisch dufteten…“ Seite 63 Gustav von Aschenbach ist ein Schriftsteller von eiserner Disziplin, verehrt für seine Klarheit, seine Strenge, seine Form. Doch tief in ihm brodelt eine Leere – eine künstlerische, existenzielle Erschöpfung. Ein flüchtiger Anblick in München – ein fremdartiger, rothaariger Mann –

    Mehr lesen »