Kategorie: Rezension
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„Armors Kirschkern“ von Brigitte Luber
Armors Kirschkern ist eine feine Liebesgeschichte von zwei Menschen die vom Leben abgeschliffen wurden wie Kieselsteine im Meer. Sean, ein bekannter Schauspieler um die 50, pflegt sein Image als einsamer Wolf. Er bindet sich weder an einen Ort noch an eine Person und schon garnicht an eine Frau. Er zelebriert diese Lebensweise als die einzig
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„Die Komplizen“ von John Katzenbach
Da haben wir zum einen die bösen Jungs aus dem Darknet. Jacks-boys benannt nach Jack the Ripper, schicken sie sich interessante Fotos über ihre Morde. Mitten in die beschauliche Runde platzen die zwei Teenager Connor und Niki. Sie hören ein wenig zu, stänkern kurz mit den Boys und zappen weiter zu anderen Seiten. Jacks Boys
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„Die Cellistin“ von Daniel Silva
„Sarah trank einen Schluck von ihrem Martini mit drei Oliven und flüsterte: Bitch“. Klappentext: Vitor Orlov, der ehemals reichste Mann Russlands, ist dem Tod schon unzählige Male von der Schippe gesprungen. Vor einigen Jahren hat er sich ins Exil nach London zurückgezogen, wo er nun seinen Kampf gegen die Kleptokraten, die die Kontrolle über den
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„Enzephalogramm“ von Lia Sturua
„…jeden Tag der Wind… Wenn er sich legt, lässt er seine Zähne in den Bäumen zurück, dass ihnen das Holz weh tut.” Das Cover sieht aus wie eine zerkratzte kupferne Druckplatte. Darauf ist die Schrift der Dichterin Lia Sturua zu sehen. Allerdings ist es für mich mehr als nur Schrift. Es ist die Melodie ihres
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„Miss Dior“ von Justine Picardie
„Denn Mode entsteht aus einem Traum, und [ein] Traum ist eine Flucht aus der Wirklichkeit.” Klappentext: Das bewegende Schicksal der Catherine Dior: Widerstandskämpferin, Modeberaterin und Rosenzüchterin Als der französische Designer Christian Dior 1947 in Paris seine erste Kollektion präsentiert, revolutioniert er die Modewelt. Seine Kreationen vereinen Romantik, Weiblichkeit und Luxus und machen ihn über Nacht
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„Unter der Zypresse“ von Ursel Schmid
„Wie schnell das Schicksal einem mit den Fingern ins Gesicht schnippt“ Der Protagonist Jan de Vries ist verheiratet, Künstler und Hausmann, da seine Ehefrau den besseren Job hat und Karriere macht. Seine beiden Kinder sind fast erwachsen. Das Leben lebt sich so dahin. Die Gewohnheit hat sich zwischen den vier Wänden eingerichtet und die Spannung
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„Violeta“ von Isabel Allende
„abwegig, aber als ich ihn da so verschreckt vor mit sitzen sah, ohne Halt in den Stromschnellen seiner ersten Liebe, brachte ich es nicht übers Herz, ihn rundheraus abzuweisen.“ Violetta – Ein Leben zwischen zwei Pandemien. Der Briefroman von Isabel Allende erscheint zum achtzigsten Geburtstag der Autorin und handelt vom Schicksal einer Frau in Zeiten
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„Der Tod des Teemeisters“ von Yasushi Inoue
„… gerade in der freien Handschrift erweist sich der Meister! Das muss Euch, mein Fürst, natürlich völlig unverständlich sein!“ Dieses Buch handelt von der wahren Geschichte eines der bedeutendsten Teemeister des 16. Jahrhunderts in Japan. Es wird die Geschichte von Teemeister Rikyu erzählt, seines schlichten und strengen Teewegs, seiner Rituale und seines Glaubens, alles aus
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„Der Plan“ von Julie Clark
„Die Trennlinie zwischen Gerechtigkeit und Rache zieht immer der, der die Geschichte erzählt“. Der Plan – Zwei Frauen – Ein Ziel – Ein gefährliches Spiel. Klappentext: Zwei Frauen. Ein Plan. Und die Frage: Freundin oder Feindin? Meg ist eine Meisterin der Täuschung, und sie hat nur ein Ziel: Gerechtigkeit. Sie schleicht sich in das Leben
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„Der Federmann“ von Max Bentow
„Schrei doch, dachte er, schrei.“ Es handelt sich um den ersten Teil der Nils Trojan-Reihe. Der Berliner Kommissar Nils Trojan wird an den Schauplatz eines Mordes gerufen. Dort erwartet ihn eine grausame Inszenierung: Der jungen Frau wurden die Haare abgeschnitten und ein zerfetzter Vogel ist auf ihrem Körper platziert. Doch bevor die Ermittlungen richtig in
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„Das Leben des Wallace Price“ von T.J. Klune
„Rückschau ist ein mächtiges Werkzeug“. Das Buchcover von Chris aus dem Red Nose Studio ist absolut gelungen und lässt Assoziationen zum Fuchsbau der Familie Weasley aus Harry Potter zu. Wir sehen Häuser wie schiefe Bauklötze übereinandergestapelt und rechnen damit, dass dieser Turm gleich zusammenbricht. Um es vorwegzunehmen, das tut es nicht. Vor dem Haus steht


