Schlagwort: muss man lesen

  • „Alles kein Zufall“ von Elke Heidenreich

    „Alles kein Zufall“ von Elke Heidenreich

    „An einer Kirchentür in Zürich ein handgeschriebener Zettel: „Bin gleich zurück, Godot“. Über diese winzige Geschichte aus Heidenreichs Erzählungen „Alles kein Zufall“ musste ich herzlich lachen, was mir einige misstrauische Blicke im Café einbrachte. Dieser hintergründige Witz hat mich sofort für die Autorin und das Buch eingenommen. Ich liebe ihre Sprache. Ihre Geschichten sind ein…

    Mehr lesen »

  • „Nicht ein Wort zuviel“ von Andreas Winkelmann

    „Nicht ein Wort zuviel“ von Andreas Winkelmann

    „In Gedanken war er bei seiner großen Liebe, die oben auf dem Bett verrottete. Die keiner Fliege etwas zuleide tun konnte, was andersherum nicht so war.“ Der Autor Andreas Winkelmann fand die Legende von Hemingway über das Erzählen einer Geschichte in sechs Wörtern faszinierend. Das war die Initialzündung für diesen Thriller. Nur hier wird die…

    Mehr lesen »

  • „Der Schwimmer“ von Graham Norton

    „Der Schwimmer“ von Graham Norton

    „Irgendetwas an diesem Todesfall weckte in ihr den Wunsch, ein wenig zu leben“. Helen Beamish war Grundschullehrerin und hat endlich ihren wohlverdienten Ruhestand angetreten. Sie hat sich ihren Traum vom Häuschen am Meer in Horse Head erfüllt, um ihre Ohren vor nervigen Eltern, lauten Schülern und klatschfreudigen Kollegen zu verschonen. Endlich Ruhe! Leider wird ihr…

    Mehr lesen »

  • „Gidget“ von Frederick Kohner

    „Gidget“ von Frederick Kohner

    „…aber im Herzen sind sie alle Streuner.“ Dieses Buch ist ein wunderbares Geschenk eines Vaters an seine Tochter. Der Sand knirscht zwischen den Zehen, die Sonne streichelt die Haut und Welle um Welle bricht am Strand. Frederick Kohner erzählt hier eine wahrhaftige Glücksgeschichte. Ein herrlich beschwingter Coming of Age-Roman in dessen Zentrum seine Tochter steht.…

    Mehr lesen »

  • „Seventeen“ von John Bronlow

    „Seventeen“ von John Bronlow

    „Ein Job ist der Job ist der Job“. Das ist Seventeen’s Mantra. Der Ich-Erzähler Seventeen ist Spion. Aber wir haben es nicht mit einem langweiligen Bürohengst zu tun, der nächtelang Luftaufnahmen durchsiebt oder Telefone abhört.  ‚Wir haben treffen hier auf einen Namenlosen, effizient und gewalttätig und mit einem gehören Schuss Zynismus und ungebremsten Machophantasien.  Er…

    Mehr lesen »

  • „Das letzte was du hörst“ von Andreas Winkelmann

    „Das letzte was du hörst“ von Andreas Winkelmann

    Der pseudo-esotherische Lifestyle-Guru Marc Maria Hagen versteht sich als Frauenflüsterer. Mit seinem Podcast „Hörgefühlt“ zieht er die Damen an, wie Motten das Licht. Leider geht es einigen Hörerinnen auch wie diesen Motten. Er sieht Frauen tief ins Herz. Wäscht ihr Gehirn mit Geschwafel vom eigenen Egoismus und rekrutiert über seinen Podcast willig zahlende Damen für…

    Mehr lesen »

  • „Der Geschichtenbäcker“ von Carsten Henn

    „Der Geschichtenbäcker“ von Carsten Henn

    „Wie lange kann man weitertanzen, wenn die Musik zu Ende ist?“. Klappentext: Brot backen ist fast wie ein Tanz. Teig wird rhythmisch geknetet, die Drehung der Hände, der Schwung der Hüfte geben ihm Geschmeidigkeit.  Fasziniert beobachtet die ehemalige Tänzerin Sofie den italienischen Bäcker Giacomo bei seiner Arbeit. Eigentlich wollte sie den Aushilfsjob in der Dorfbackstube…

    Mehr lesen »

  • „Young Mungo“ von Douglas Stuart

    „Young Mungo“ von Douglas Stuart

    „Als mein Dad starb, hat Mo Maw beschlossen, sich nur noch um sich selbst zu kümmern“. Ein Gemisch aus Hoffnungslosigkeit und Wut fegt durch die Straßen des Glasgower East Ends in den 90er Jahren. Es legt sich wie ein schmutzig, öliger Film auf das Leben der Menschen dort.  Abgehängt von der Gesellschaft stehen diese wie…

    Mehr lesen »

  • „22 Bahnen“ von Caroline Wahl

    „22 Bahnen“ von Caroline Wahl

    „und eigentlich ist eigentlich ein Scheißwort“ Die Autorin Caroline Wahl sitzt vor mir. Meine erste Begegnung habe ich mit ihr auf der Leipziger Buchmesse. Schnurgerader Pony über einem Puppengesicht mit leicht geröteten Pausbäckchen. Zierliche fast mädchenhafte Gestalt. Sie strahlt Zurückhaltung aus und überrascht dann mit klaren Ansagen. Und mit diesem Bild vor Augen lese ich…

    Mehr lesen »

  • „Alte Sorten“ von Ewald Arenz

    „Alte Sorten“ von Ewald Arenz

    „ Man steht vor dem Spiegel und sieht durch die alternde Haut das junge Mädchen von früher“ . Der Roman beginnt wie ein laues Lüftchen an einem heissen Sommertag. Da ist Sally jung und voller Wut auf sich selbst und die Welt überhaupt. Und da ist Liss. Eingebunden in die Alltagsroutinen der Hofarbeit und vom…

    Mehr lesen »

  • „Atemschaukel“ von Herta Müller

    „Atemschaukel“ von Herta Müller

    „Er stellt die glänzenden Schuhe wie zwei Lacktäschchen von hoch oben auf den Gehweg, als falle die leere Zeit durch die Sohlen aus ihm heraus“. Klappentext: Rumänien, Januar 1945. »Es war 3 Uhr in der Nacht, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -15° C.« So beginnt der erschütternde Bericht eines…

    Mehr lesen »

  • „Der Liebende“ von Martin Ehrenhauser

    „Der Liebende“ von Martin Ehrenhauser

    „Menschen, die sich über die Lebenslust anderer ärgern, sollte man nicht zu ernst nehmen“. Hast du schon einmal auf einer Bank in der Sonne gesessen und dem Gras beim Wachsen zugesehen? Dann ist der Roman „Der Liebende“ wie für dich gemacht. Wie auf einer sanften Woge habe ich mich durch das Buch tragen lassen. Nach…

    Mehr lesen »